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Trinkwassertalsperren Frauenau, Nýrsko und Luèina

grenzüberschreitende Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit in der Trinkwasserversorgung

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Stausee Nýrsko

Details

Projektbeschreibung

Hauptziel ist die Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen, die zur langfristigen Sicherung einer sicheren und ökologisch nachhaltigen Wasserversorgung im Untersuchungsgebiet beitragen. Konkret wird zunächst eine gemeinsame und verlässliche Datenbank erstellt. Auf dieser Grundlage werden mithilfe harmonisierter Methoden zu erwartende Defizite im Wasserhaushalt ermittelt. Im nächsten Schritt werden mögliche Maßnahmen abgeleitet und evaluiert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem zwischenstaatlichen und intelligenten Wassermanagement der bedeutenden Wasserquellen aus den Talstaudämmen dieser Region. Deren Vernetzung kann die Resilienz der Trinkwasserversorgung erheblich erhöhen, insbesondere in Zeiten von Wasserknappheit, Dürre und gegebenenfalls auch bei Notfällen.

Die Projektpartner sind staatliche Organisationen und kommunale Einrichtungen, die in beiden Ländern für die öffentliche Trinkwasserversorgung zuständig sind. Während die staatlichen Organisationen (VÚV TGM, v. v. i. und LfU) sich vorwiegend mit wissenschaftlichen Arbeiten befassen, z. B. Datenanalyse, Harmonisierung von Methoden und Prognosen zu den Auswirkungen des Klimawandels, bringen die kommunalen Einrichtungen (Stauseebetreiber, Zweckverbände) ihre operative Erfahrung und ihr praktisches Wissen ein.

Das Projekt zur Verbesserung der Trinkwassersicherheit zwischen Tschechien und Bayern wird in zwei Hauptphasen durchgeführt. In der ersten Phase wird die aktuelle Situation systematisch analysiert, zukünftige Probleme werden identifiziert und Strategien für nachhaltige und effektive Lösungen für die Zukunft vorgeschlagen.

In der ersten Phase werden LfU und VÚV TGM, v. v. i., folgende Aufgaben übernehmen: Datenaufbereitung, umfassende Analyse des Ist- und Sollzustands sowie Sammlung bewährter Verfahren. Je nach Bedarf werden weitere Partner Unterstützung leisten, beispielsweise in Form von Betriebsdaten, Betriebserfahrung und technischem Know-how. Hauptziel ist die Erstellung und Organisation einer harmonisierten, strukturierten Datenbank mit raumzeitlichen Daten zu den Bedingungen des Wassermanagements im Projektgebiet unter Berücksichtigung aktueller und zukünftiger Rahmenbedingungen (Klima, Demografie). Diese Projektphase liefert umfassende und validierte Daten für die Entscheidungsfindung über zukünftige Maßnahmen zur Erhöhung der Trinkwassersicherheit in der Region.

In der zweiten Phase werden LfU und der VÚV TGM, v. v. i., mit Unterstützung weiterer Projektpartner an möglichen Lösungen arbeiten und eine gemeinsame Strategie entwickeln. Alle Partner werden in die Lösungsfindung einbezogen.

Projektziel

Hauptziel des Projekts ist es, herauszufinden, wie Wasserressourcen nachhaltig und grenzüberschreitend bewirtschaftet werden können und wie die Wasserreservoirs Nýrsko und Luèina auf tschechischer Seite sowie das Wasserreservoir Frauenau auf bayerischer Seite künftig gemeinsam Gemeinden mit ausreichend Trinkwasser versorgen können. Klimatische, demografische und sonstige Veränderungen der verfügbaren Ressourcen und des Bedarfs werden dabei berücksichtigt.

Die wichtigsten Aktivitäten und Ergebnisse sind: die Erstellung von Daten und Modellen mithilfe einer einheitlichen Methodik/eines einheitlichen Verfahrens, die Durchführung von Analysen des Ist- und Sollzustands, die Ermittlung der Wasserbilanz, einschließlich der Bestimmung von Angebot und Bedarf, die Ableitung möglicher Szenarien auf dieser Grundlage und die anschließende Einführung und Ausarbeitung von Strategien, Lösungen, Verbesserungen und Maßnahmen.

Stausee Nýrsko, Luèina, Frauenau

Projektaktivitäten und deren Ergebnisse

Projektergebnis

Das Projekt mündet in einem Bericht, der mögliche, im Projekt entwickelte und evaluierte Maßnahmen enthält, die die Organisationen für ihre Umsetzung nutzen werden. Der Abschlussbericht präsentiert und beschreibt detailliert die im Projekt vorgeschlagenen und getesteten Maßnahmen.

Datum der letzten Seitenaktualisierung: 7.1.2026

Kontakt

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160 00 Praha 6
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Ansprechpartner

Ing. Martin Vokoun, Ph.D.
martin.vokoun@vuv.cz
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